Susanne Konrad
Walzer mit Mr. Spock
12,50 € inkl. MwSt
inkl. 7 % MwSt. inkl. Versandkosten
Drei verletzte Frauen. Und die Liebe, die sie nicht gesucht haben.
Er ist sicher keine Romanze, der neue Erzählband von Susanne Konrad Walzer mit Mr. Spock. In klarem, trockenem Stil schreibt die Autorin über das Zueinanderfinden von Menschen unter Widrigkeiten wie Psychiatrieaufenthalten, Suchterkrankungen oder geistiger Behinderung – Erzählungen, die gesellschaftlich indoktrinierte Grenzen literarisch überschreiten, vielleicht gar überwinden.
PRESSE:
FRANKFURTER RUNDSCHAU vom 12. Februar 2020 „Keine Randfiguren“ von Paula Denker
In den Erzählungen von Susanne Konrad geht es um die Liebe und um die Frage, was wichtiger ist, die Konvention oder die Wahrhaftigkeit des Gefühls – auch jenseits gesellschaftlicher Schranken.
In der Erzählung „Martin in der Kammer“ verliebt sich eine junge Frau in den geistig behinderten Sohn ihrer Dienstherren. Zu diesem Text gibt es eine Übersetzung in einfache Sprache von Marianne Arndt, die ins Buch aufgenommen wird.
Die Erzählung „Annabelle und ihr wilder Stier“ handelt von der Liebe einer Studentin zu einem älteren sozialen Außenseiter.
In der titelgebenden Geschichte „Walzer mit Mr. Spock“ geht es um die Liebesbeziehung zwischen einer Psychiatriepatientin und ihrem Arzt.
Zusätzliche Informationen
Autor | Susanne Konrad |
---|---|
Verleger | edition federleicht |
ISBN | 978-3-946112-53-2 |
Seiten | 152 |
Veröffentlicht | 4. Februar 2020 |
Auflage | |
Cover | Foto: Gabriele Cuscino |
8 Bewertungen für Walzer mit Mr. Spock
Ähnliche Produkte
-
Gutenberg und die Reformation. Ein folgenreiches Bündnis
Bewertet mit 5.00 von 56,50 € inkl. MwStDie Protagonisten der Reformation, insbesondere die enorme Schaffenskraft Martin Luthers als Autor, trugen wesentlich zum Aufschwung des Druckereiwesens bei.
Im 550. Todesjahr Gutenbergs arbeitet Thomas Berger in seinem Vortrag die spannenden wechselseitigen Beziehungen heraus. Zugleich gibt der Autor Einblicke in die Zeitverhältnisse, in denen Gutenberg und die Reformatoren lebten und wirkten. -
Mit Tierkindern auf Entdeckungsreise
11,80 € inkl. MwStNicht nur Kinder, sondern auch Tierkinder gehen gerne auf Entdeckungsreise. Mit ihrem Erstlingswerk erzählt die 14-jährige Autorin, Jelisaveta Kova, wunderschöne Geschichten von besonderen Tierkindern und ihren Erlebnissen.
Ein buntes Vorlesebuch mit zahlreichen Zeichnungen der Autorin erwartet Kinder ab 3 Jahren.
-
Albert Camus. Absurdität und Glück
12,00 € inkl. MwStDer Essay beleuchtet die Kernaussagen des französischen Philosophen Albert Camus und wichtige Stationen seines Lebensweges. Der Verfasser orientiert sich dabei an den beiden zentralen Polen des Denkens und Lebens des Nobelpreisträgers: der Absurdität und dem Glück. Thomas Berger legt dar, inwiefern Camus die Frage beantwortet: Wie können wir glücklich leben in einer widersinnigen Welt?
Zugleich zeigt das Buch auf, dass die beiden Grundbegriffe der Absurdität und des Glücks sowohl im Hinblick auf das individuelle als auch für das gesellschaftliche Leben bedeutsam sind.
Schließlich untersucht der Autor, auf welchem geistigen Nährboden die humane Gesinnung in den Texten und im persönlichen Wirken Albert Camus‘ erwächst.
-
Der Pfad des ewigen Feuers
Bewertet mit 5.00 von 516,80 € inkl. MwStEINE HISTORISCHE ENTDECKUNGSREISE AUS HESSENDeutschland nach dem Dreißigjährigen Krieg. Guido Emmes, ein Machtmensch mit zweifelhaftem Ruf und Bürgermeister des hessischen Städtchens Hochstadt, bereichert sich am Unglück anderer Menschen. Elisabeth von Gettenbach kann nicht hinnehmen, dass dieser Mann, Vater ihres Sohnes Leonhard, ihr neues Glück in Leipzig zerstört und ihren Jungen entführt. Sie begibt sich auf Spurensuche in ihre hessische Heimat, die sie über Gelnhausen und Hanau bis nach Hochstadt führt und in deren Verlauf sie auf alte Bekannte, Freunde und Feinde sowie auf berühmte Persönlichkeiten ihrer Zeit trifft. Auch Frankfurt spielt eine Rolle. Ihre Reise führt sie schließlich nach Nordamerika. Auf dem fremden Kontinent wird Elisabeth mit der indianischen Kultur konfrontiert, die sie lernt zu lieben. Der europäische Eroberungsgeist kennt keine Grenzen. Elisabeth wird Zeugin eines Feldzuges gegen die Indianer und muss mit ansehen wie auch hier die Hexenverfolgung wütet. Als sie ihren Sohn endlich als einen der Akteure wiederfindet und Guido Emmes stellt, erkennt sie, dass Rache keine Genugtuung ist.Patrick Weber entwirft in Der Pfad des ewigen Feuers eine spannende hessische Familiensaga und Rachegeschichte um die junge Tuchhändlerin Elisabeth von Gettenbach. In seinen historischen Romanen wird Geschichte am Beispiel von Menschen aus Fleisch und Blut lebendig.Auch als E-Book erhältlich:ISBN 978-3-946112-39-612,99 €
Sylvia Schmieder –
Mich hat die Erzählung „Martin in der Kammer“ besonders berührt, die von der Liebe zwischen einer jungen Frau und einem behinderten Mann erzählt, der von seiner Familie in einer Kammer vor der Welt versteckt wird. Ich bin selbst in den Siebzigerjahren aufgewachsen und kenne den damaligen Umgang – oder besser Nichtumgang – mit Behinderten. Auch die anderen Geschichten sind etwas Besonderes, in ihrer klaren, direkten, aber immer einfühlsamen Sprache, ihrem harten Realismus, der aber nie auf Mitgefühl verzichtet.
Rebekka –
Mir gefällt, dass so offen erzählt wird und dass ohne Scham und Rückhalt Gefühle deutlich werden, die für den ein oder anderen ein ganz neues Erlebnis sind.
Verena Schneidewindt –
Susanne Konrad erzählt nicht nur, sondern durch ihre Texte entstehen Welten im Kopf! Gratulation an die Autorin für das gelungene Werk!
Birgit Singh-Heinike –
„Walzer mit Mr. Spock“ von Susanne Konrad
Jede der drei Erzählungen in dem Buch hat mich so gefesselt, dass ich Walzer mit Mr. Spock erst aus der Hand legen konnte, nachdem ich die jeweilige Erzählung durchlebt habe. Wie wunderbar, dass jede Erzählung zu einem „guten“ Ende führt!
„Gut“, weil das Unglaubliche geschieht: Die „Behinderung“ siegt!
Menschen, die nicht behindert, ausgeschlossen oder ausgegrenzt sind, nehmen den gesellschaftlichen Kampf für ihre Liebe zu einem behinderten oder ausgegrenzten Menschen auf. Durch ihre Kraft, begründet auf die Liebe, machen sie das scheinbar Unmögliche gesellschaftsfähig. Die Verbindungen zwischen behinderten oder ausgegrenzten und normalen Menschen finden einen Weg, sich innerhalb der Gesellschaft zu etablieren.
Die Erzählungen machen Mut, sie sind ein Lichtstrahl hin zu einer Gesellschaft, in der wahrhafte Vielfalt möglich ist.
Die Sprache der Autorin ist deutlich, klar, prägnant und voller Empathie.
Wie schön, dass die Aussage des Buches ergänzt wird durch die Übersetzung der letzten Erzählung in einfache Sprache!
Petra Seitzmayer –
Der Erzählband von Susanne Konrad „Walzer mit Mr. Spock“ besteht aus drei Erzählungen, die von der Liebe handeln. Wie viele Geschichten gibt es über die Liebe? Und auch ich dachte, es wird das Übliche sein. Wie überrascht war ich dann.
Die erste Erzählung handelt von Regine Rogge, die sich in der Psychiatrie in ihren Arzt verliebt. Die zweite von der jungen Studentin Annabelle, die sich für einen viel älteren Suchtkranken entscheidet und schließlich die junge Hausangestellte, die ihre große Liebe zu dem behinderten Sohn des Hauses entdeckt.
Alles untypische Liebesbeziehungen, die von Susanne Konrad eher unromantisch und nüchtern dargestellt werden. Aber dadurch werden sie gerade real und authentisch. Ja, es gibt sie, diese ungewöhnlichen Liebesbeziehungen. Und was zeigen sie? Dass es für die Liebe keine Regeln und keine Muster gibt, kein Richtig oder Falsch. Liebe ist wie sie ist, bedingungslos, ohne ein Wenn und Aber. Und das ist gut so. Denn daraus schöpfen wir unsere Kraft, überstehen Krisen.
Und Susanne Konrad zeigt auch, dass man die Liebe anderer nicht bewerten darf. Jeder hat das Recht, seine Liebe so zu leben, wie er möchte. Das erfordert Toleranz.
In jedem Fall ist Walzer mit Mr. Spock ein Lesevergnügen mit Tiefgang und absolut empfehlenswert.
Nadja Bauernfeind –
Mir gefällt das Thema der drei Erzählungen, wie mutig die Protagonisten aufeinander zugehen, obwohl sie aus ganz unterschiedlichen Zusammenhängen kommen und es ist sehr zart beschrieben. Besonders gefallen hat mir die Welt von der Musikerin Regine Rogge in der ersten Erzählung WALZER MIT MR SPOCK. Wir würden ihr Denken und Fühlen vielleicht als „abgedreht“ empfinden, aber Frau Konrad hat es wunderbar und nachvollziehbar beschrieben.
Andreas Polz –
„Walzer mit Mr. Spock“: Für mich – einen, der wohl so ganz langsam zum Lesen findet – eine schöne Geschichte, obwohl ja eigentlich ein unkonventionelles und anspruchsvolles Thema angesprochen wird.
Monika Carbe –
Sinnlich und genau – die Beschreibung der Figuren und die Handlung. Es ist ein Vergnügen, die Erzählungen zu lesen.