Markus Becker
Schwefelgedanken. Drei Gesänge
16,00 € inkl. MwSt
inkl. 7 % MwSt. inkl. Versandkosten
Der Autor nimmt uns mit auf eine Reise in zuweilen geheimnisvolle Welten. Wer seine Gedichte und kurzen Prosatexte liest, kann durch sie weiterdenken und entdeckt im besten Fall, was es bedeutet, über Worte in einen Dialog zu treten.
Die Drei Gesänge sprechen aktuelle Themen an und vertiefen sie.
Fotografien von Marco Schütze begleiten den Band und entführen die Leserinnen und Leser an verschiedene Orte.
Der Autor nimmt uns mit auf eine Reise in zuweilen geheimnisvolle Welten. Wer seine Gedichte und kurzen Prosatexte liest, kann durch sie weiterdenken und entdeckt im besten Fall, was es bedeutet, über Worte in einen Dialog zu treten.
Die Drei Gesänge sprechen aktuelle Themen an und vertiefen sie.
Fotografien von Marco Schütze begleiten den Band und entführen die Leserinnen und Leser an verschiedene Orte.
Zusätzliche Informationen
Abmessungen | 13 × 20 cm |
---|---|
Auflage | |
Autor | Markus Becker |
ISBN | 9783946112822 |
Seiten | 152 |
Veröffentlicht | August 2022 |
Cover | Marco Schütze |
Fotografien | Marco Schütze |
2 Bewertungen für Schwefelgedanken. Drei Gesänge
Ähnliche Produkte
-
Krimis und andere spannende Geschichten
10,00 € inkl. MwStDer Autorentreff Bad Camberg e.V. hat mit seiner vierten Vereinsanthologie „Krimis und andere spannende Geschichten“ einen Schwerpunkt auf das Genre ,Regionalkrimi’ gelegt. So vielfältig wie die Geschichten selbst, sind auch die Schauplätze: Limburg, Bad Camberg, Rheingau-Taunus und Frankfurt am Main.
Autorinnen und Autoren aus genannten Regionen haben fesselnde Kurzgeschichten geschrieben, welche die Leser nicht selten auf geheimnisvolle Pfade führen und zudem Raum für Denkanstöße bieten.
-
Der Pfad des ewigen Feuers
Bewertet mit 5.00 von 516,80 € inkl. MwStEINE HISTORISCHE ENTDECKUNGSREISE AUS HESSENDeutschland nach dem Dreißigjährigen Krieg. Guido Emmes, ein Machtmensch mit zweifelhaftem Ruf und Bürgermeister des hessischen Städtchens Hochstadt, bereichert sich am Unglück anderer Menschen. Elisabeth von Gettenbach kann nicht hinnehmen, dass dieser Mann, Vater ihres Sohnes Leonhard, ihr neues Glück in Leipzig zerstört und ihren Jungen entführt. Sie begibt sich auf Spurensuche in ihre hessische Heimat, die sie über Gelnhausen und Hanau bis nach Hochstadt führt und in deren Verlauf sie auf alte Bekannte, Freunde und Feinde sowie auf berühmte Persönlichkeiten ihrer Zeit trifft. Auch Frankfurt spielt eine Rolle. Ihre Reise führt sie schließlich nach Nordamerika. Auf dem fremden Kontinent wird Elisabeth mit der indianischen Kultur konfrontiert, die sie lernt zu lieben. Der europäische Eroberungsgeist kennt keine Grenzen. Elisabeth wird Zeugin eines Feldzuges gegen die Indianer und muss mit ansehen wie auch hier die Hexenverfolgung wütet. Als sie ihren Sohn endlich als einen der Akteure wiederfindet und Guido Emmes stellt, erkennt sie, dass Rache keine Genugtuung ist.Patrick Weber entwirft in Der Pfad des ewigen Feuers eine spannende hessische Familiensaga und Rachegeschichte um die junge Tuchhändlerin Elisabeth von Gettenbach. In seinen historischen Romanen wird Geschichte am Beispiel von Menschen aus Fleisch und Blut lebendig.Auch als E-Book erhältlich:ISBN 978-3-946112-39-612,99 € -
Mord im Taunus Adventure Park
Bewertet mit 5.00 von 512,50 € inkl. MwStDer zweite Fall von Kommissar Leichtfuß
Der Schrecken ist nicht gering, als während der feierlichen Eröffnung zu den Bauarbeiten des Taunus Adventure Parks eine Leiche auftaucht. Der Tote, Demonstrant sowie Investor des geplanten Freizeitparks, hatte für zahlreiche Konflikte gesorgt. Dies gibt Kommissar Leichtfuß und seinem Team einige Rätsel auf. Die Presse drängt; der Druck der Politiker ist enorm.
Dann stirbt noch jemand …Auch als E-Book erhältlich:ISBN 978-3-946112-38-99,49 € -
… im Leben – … in life
12,00 € inkl. MwSt„… im Leben“ verorten sich die Autoren der Gedichte und Prosatexte dieses Buches. Sie sprechen Arabisch, Englisch, Hebräisch, Persisch und Deutsch. Keiner spricht die Muttersprache des anderen, und doch sprechen alle ein und dieselbe Sprache, wenn es darum geht, für die Schrecken des Krieges auf den Gemälden des Künstlers Karl Peifer Worte zu finden – teilweise vor dem Hintergrund eigener Fluchterfahrung. Die Worte der studentischen Autoren verbindet die universelle Sprache des Herzens, worum es im Leben, egal an welchem Ort, geht: einzig um Liebe und Menschlichkeit.
“…in life”, the authors of this book’s poems and prose find themselves reflected. They speak Arabic, English, Hebrew, Persian and German. None of them share a common native language, yet the language they speak is one and the same when it comes to finding words for the horrors of war, as portrayed in the artist Karl Peifer’s paintings, especially with some of the authors having their own escape experiences. The student authors’ words are connected by the universal language of the heart, which is what life everywhere is all about: only love and our humanity.
Susanne Konrad –
Das Buch „Schwefelgedanken: Drei Gesänge“ von Markus Becker enthält Gedichte und Kurzprosa. Die sprachlich intensiven und stark subjektzentrierten Texte umkreisen Themen wie Kampf und Krieg, griechische Mythologie, Kosmos und Weltraum, aber auch die Auseinandersetzung mit den christlichen Werten und mit den bürgerlich-christlichen Traditionen. Vorherrschend ist die Erfahrung der Einsamkeit, die durch positive Erlebnisse gebrochen werden kann. Die Miniaturen von Markus Becker sind sehr authentisch, ihre logische und stilistische Stringenz ist manchmal noch nicht ganz vollkommen.
Dafür dass der Autor erst seit drei Jahren schreibt, sind seine Texte faszinierend. Mir gefallen sie sehr, weil sie mein menschliches Empfinden wecken und ich sie zugleich sprachlich schön finde.
Besonders angesprochen hat mich das Gedicht „Aképhalos“ auf Seite 27. Der Widerspruch zwischen den christlichen Glaubensinhalten einerseits und der realen Weltwahrnehmung andererseits bewegt auch mich sehr. Die Zeilen „Christus am Auferstehen, / die Menschheit am Untergehen / Wasserblasen steigen empor.“ treffen dies ganz besonders. Ein Aképhalos ist übrigens ein kopfloser Dämon – nach einem solchen klingen auch manche von Beckers kurzen Texten – auf eine sehr sympathische Weise.
Thomas Berger –
Thomas Berger PER ASPERA AD ASTRA
Über das Buch „Schwefelgedanken“ von Markus Becker
Die Gattungsangabe des neuen Buches von Markus Becker lässt noch nichts Arges vermuten: „Lyrik und Prosa“; ebenso wenig der Untertitel „Drei Gesänge“. Doch der Haupttitel „Schwefel Gedanken“ und das Coverbild, das, wie die Fotografien des Bandes, von Marco Schütze stammt, sorgen für eine gewisse Unruhe, erzeugen spannungsvolle Erwartung. Was mag auf die Leser zukommen? Welche düster-feurigen Gedanken mögen die angedeutete Person des Bildes umgetrieben haben, die, so lässt sich zumindest vermuten, in der rechten Hand etwas trägt – einen Krummdolch oder ein Musikinstrument, das die Gesänge begleitet?
Der Verfasser teilt die Sammlung seiner Texte in drei Teile: „Apollynarische Gesänge“, „Solare Gesänge“ und „Lunare Gesänge“ auf, wobei der mittlere Teil die meisten Gedichte und Geschichten aufweist.
Die Erzählperspektive des 2022 in der edition federleicht erschienenen Werkes wechselt zwischen lyrischem Ich und Beobachterposten. Inhaltlich variiert der Homo poeticus und Homo narrans Markus Becker in einem ganz eigenständigen sprachlichen Stil das Thema menschlicher Abgründe: Einsamkeit und Todesnähe, Nachtgedanken und Traumsequenzen, dunkle Höhlen und Ödnis, Suizid und Gewaltexzesse. Systemkritik findet sich ebenso, etwa im antikapitalistischen Gedicht „Das Goldene Kalb“, wie die mahnende Erinnerung an die Zeit nationalsozialistischer Barbarei, zum Beispiel im Prosastück „Der Apfelbaum“.
Markus Becker schont seine Leser nicht, konfrontiert sie vielmehr in schnörkelloser Direktheit mit schwefligen, man könnte auch sagen: höllischen, Aspekten individueller und gesellschaftlich-politischer Wirklichkeit. Die engagiert kritische Haltung des Autors erweist sich keineswegs als destruktiv. Vielmehr schimmert durch die Beschreibung des mannigfachen Leidens am „Elend des Seins“ die Sehnsucht nach einem gelingenden Leben, das betäubender Mittel (Tavor, Fentanyl, die bewusst immer wiederkehrenden Filterlosen) nicht bedarf. In diese längst nicht eingelöste Hoffnung eines Daseins ohne „Macht und Gier“ mündet das eindrucksvolle Buch, das durchaus als Bekenntnis zur Humanität gelesen werden kann. Im letzten Gedicht mit dem Titel „Metamorphose“ traut Markus Becker dem „Geist“ des Menschen zu, „die Fehlfunktion der Welt zu transformieren“ – hin zu intakter Natur und zwischenmenschlicher „Liebe“.
Möge das Werk viele aufgeschlossene Leser finden, die bereit sind, durch das Dunkelrot des Schwefels zu befreiendem „Blau“ zu gelangen – per aspera ad astra!