Bernhard Horres
Schmerz.Haft
21,00 € inkl. MwSt
inkl. 7 % MwSt. inkl. Versandkosten
An Körper, Geist und Seele erschöpft, verlässt Monsieur Gris das Festland und rudert mit letzter Kraft an das Ufer der Kastanieninsel. In einer inneren und äußeren Wandlung durchlebt er eine Metamorphose des jahrelangen Schmerzes.
Mit Hilfe des Papstes und durch die Begegnung mit der Dame in Schwarz, gelingt es ihm, auf grünen Trampelpfaden, abseits der neuronalen Autobahnen, Neues zu entdecken und die Mauer der Schmerz.Haft zu durchbrechen.
Der Debüt-Roman von Bernhard Horres ist das Werk eines Protagonisten, den die zweiundzwanzigjährige Begegnung mit dem Schmerz farblos zurückließ und zu einer literarischen Auseinandersetzung mit dem eigenen Schicksal zwang.
– Friedericke Kasack –
An Körper, Geist und Seele erschöpft, verlässt Monsieur Gris das Festland und rudert mit letzter Kraft an das Ufer der Kastanieninsel. In einer inneren und äußeren Wandlung durchlebt er eine Metamorphose des jahrelangen Schmerzes.
Mit Hilfe des Papstes und durch die Begegnung mit der Dame in Schwarz, gelingt es ihm, auf grünen Trampelpfaden, abseits der neuronalen Autobahnen, Neues zu entdecken und die Mauer der Schmerz.Haft zu durchbrechen.
Der Debüt-Roman von Bernhard Horres ist das Werk eines Protagonisten, den die zweiundzwanzigjährige Begegnung mit dem Schmerz farblos zurückließ und zu einer literarischen Auseinandersetzung mit dem eigenen Schicksal zwang.
– Friedericke Kasack –
Zusätzliche Informationen
Abmessungen | 12 × 19 cm |
---|---|
ISBN | 9783946112891 |
Auflage | 1. Auflage 2023 |
Erscheinungstermin | 17. September 2023 |
1 Bewertung für Schmerz.Haft
Ähnliche Produkte
-
Des Zimmermanns Sohn. Von Blut und Wein
15,00 € inkl. MwStEin Blick ins römische Syrien vor 2000 Jahren: Dionysios der Weinhändler erfährt, dass Yesu von Nazareth Wasser zu Wein verwandelte. Und dass er im Schmelzkessel der kriegerischen Völker von Verzeihen und Liebe spricht …
Wer es vermag, Wasser in Wein zu verwandeln, vollbringt Wunder. Doch was bewirken diese Wunder in jemandem wie Dionysios, der seinen Handel treibt und das Leben genießt?
Mittels einfühlsamer Metaphorik zeigt Anthea Bischof in ihrer Novelle „Des Zimmermanns Sohn. Von Blut und Wein“ eine individuelle Suche nach Glück und Wohlstand, die unversehens zu Yesu führt.
-
Krimis und andere spannende Geschichten
10,00 € inkl. MwStDer Autorentreff Bad Camberg e.V. hat mit seiner vierten Vereinsanthologie „Krimis und andere spannende Geschichten“ einen Schwerpunkt auf das Genre ,Regionalkrimi’ gelegt. So vielfältig wie die Geschichten selbst, sind auch die Schauplätze: Limburg, Bad Camberg, Rheingau-Taunus und Frankfurt am Main.
Autorinnen und Autoren aus genannten Regionen haben fesselnde Kurzgeschichten geschrieben, welche die Leser nicht selten auf geheimnisvolle Pfade führen und zudem Raum für Denkanstöße bieten.
-
Vom Irrwitz des Alltags. Erzählungen
15,90 € inkl. MwStEinen „Heidenspaß“ nennt Mathias Scherer seine schriftstellerische Arbeit. Dies lässt sich unschwer nachvollziehen. Wer die hier versammelten Erzählungen liest, wird mehr als einmal Gelegenheit haben, laut aufzulachen. Wir begegnen auf Schritt und Tritt den vermaledeiten Tücken, ja: dem Irrwitz des Alltags. Bei nicht wenigen Geschichten handelt es sich um echte Kabinettstückchen. Realität und Phantasie geben sich ein humorvolles, zuweilen ironisches, manchmal sarkastisches Stelldichein.
Aus dem Vorwort von THOMAS BERGER, Autor
-
Mit Tierkindern auf Entdeckungsreise
11,80 € inkl. MwStNicht nur Kinder, sondern auch Tierkinder gehen gerne auf Entdeckungsreise. Mit ihrem Erstlingswerk erzählt die 14-jährige Autorin, Jelisaveta Kova, wunderschöne Geschichten von besonderen Tierkindern und ihren Erlebnissen.
Ein buntes Vorlesebuch mit zahlreichen Zeichnungen der Autorin erwartet Kinder ab 3 Jahren.
Susanne Konrad –
Eine psychosomatische Schmerzklinik, so etwas ist die „grüne Kastanieninsel“. Hier werden nicht nur chronische Schmerzen behandelt, sondern auch zahlreiche psychologische und kreative Therapien eingesetzt, um eine Schmerzlinderung zu erreichen und die Patienten in ihrer Persönlichkeit zu stärken. Wir erleben die „Landung“ des Mittfünfzigers Jean-Paul Gris, der seit über zwanzig Jahren unter chronischen Schmerzen leidet und endlich einen Ausweg finden will, auf diesem Terrain.
Der Protagonist erzählt in der Ich-Form, wird aber manchmal von einem Erzähler aus dem Off in kurzen Sequenzen „observiert“. Er nennt den Protagonisten „Monsieur Gris“, charakterisiert ihn also als einen „grauen Herrn“ oder „ergrauten Herrn“. Für fünfundsechzig Tage, unterbrochen durch einige Heimaturlaube, lässt sich Monsieur Gris auf das Geschehen im Klinikum ein. Er akzeptiert die Behandlungen, zu denen auch Arztgespräche gehören, denn er ist dankbar dafür, dass die Klinik eine ganzheitliche Ausrichtung hat und dass Schmerzen nicht nur als schulmedizinisches Problem angesehen werden. Das Ambiente mit seinen Spielregeln (zu denen auch das schlechte Essen mit billigem „Harry“-Brot und die im Vergleich dazu köstlichen Kaffeespezialitäten in der Cafeteria gehören) schafft eine berechenbare Außenwelt, unter deren Oberfläche es aber brodelt.
Eingehüllt in die Blase des Therapiealltags, macht Gris Erfahrungen nicht nur mit sich selbst, sondern auch mit anderen Menschen. Besonders fasziniert ihn eine Dame in Schwarz, die er nicht nur anziehend findet, sondern mit der er bereichernde Gespräche führt, ja, die das Schreiben seines Buches in der Fiktion wie auch in der Realität beflügelt haben muss, denn sie wird in einer Vorbemerkung des Romans erwähnt. Gris hat auch eine Ehefrau, Lila, mit der er ebenfalls harmonische und zugewandte Stunden verbringt, wenn er Urlaub hat. Diesen Konstellationen wohnt zugleich eine hintergründige Ironie inne, die das Rehabilitationsgeschehen im Allgemeinen und seine Auswirkungen auf die Lebensführung in Frage stellt. Das gilt auch für die in das Geschehen involvierten Frauengestalten Lila und Dame-in-Schwarz. Die Bezeichnung von Nebenfiguren als „serbische Stimme“ und als „schnelle Inge“ verdeutlicht die bruchstückhafte Wahrnehmung anderer Menschen in solchen Kliniksistuationen, wo man nur einigen wenigen wirklich näher kommen kann.
Aufgrund der wechselnden Perspektiven, der unterschwelligen Ironie und der verschiedenen Realitätsschichten (die Dame in Schwarz taucht in der Vorbemerkung des realen Buchs, aber auch als fiktive Figur im Erzählgeschehen auf), wirkt der Roman auf den ersten Blick kryptisch. Bei näherem Hinsehen ist er aber durchaus deutbar. Er ist in die drei Abschnitte „Die Landung“, „Die Metamorphose“, „Die Auswilderung“ gegliedert, wobei der erste Abschnitt, der die Ankunft und das Überleben auf der „Kastanieninsel“ zum Gegenstand hat, mit Abstand der längste ist. Es ist abzuwarten, welche inneren Wandlungen Monsieur Gris daraufhin vollziehen und wie er sich nach dem Verlassen des Schonraums der Klinik in der freien Wildbahn des Alltagslebens weiter entwickeln wird. Eine ausführlich erzählte und hintergründige Zauberberg-Variante aus dem 21. Jahrhundert.