Christiane Widrowski
Jedes Jahr ein Schmetterling
14,50 € inkl. MwSt
inkl. 7 % MwSt. inkl. Versandkosten
Liebe ist schön. Behände, leicht wie Schmetterlinge. Doch reißt sie mitunter Wunden, auf deren Heilung man vergebens hofft. Sie kann uns Narben hinterlassen, die kein Chirurg dieser Welt im Stande wäre zu korrigieren. Und sie kann uns ermutigen. Sie kann uns Leben schenken oder die nötige Willenskraft, ihm zu trotzen.
Christiane Widrowskis Erzählungen sind zart, beweglich und sinnlich. Die Autorin schreibt von Verlockung und Hingabe, von Verbindungen, die Früchte tragen und Verbindungen, die zu vernichten drohen, von Menschen, die einander stützen und Menschen, die einander zerstören.
Untermalt werden die einzelnen Geschichten von blickfangenden Gemälden Brigitte Struifs.
PRESSESTIMME:
Rhein-Zeitung vom 12.10.2018 „Autorin benutzt Stift wie Skalpell“
Zusätzliche Informationen
Autor | Christiane Widrowsk |
---|---|
Verleger | edition federleicht |
ISBN | 978-3-946112-28-0 |
Seiten | 160 |
Veröffentlicht | 10. Oktober 2018 |
Künstlerische Gestaltung | Brigitte Struif |
Größe | 12.5 x 19 cm |
Auflage | |
Cover | Paperback |
2 Bewertungen für Jedes Jahr ein Schmetterling
Ähnliche Produkte
-
Der Pfad des ewigen Feuers
Bewertet mit 5.00 von 516,80 € inkl. MwStEINE HISTORISCHE ENTDECKUNGSREISE AUS HESSENDeutschland nach dem Dreißigjährigen Krieg. Guido Emmes, ein Machtmensch mit zweifelhaftem Ruf und Bürgermeister des hessischen Städtchens Hochstadt, bereichert sich am Unglück anderer Menschen. Elisabeth von Gettenbach kann nicht hinnehmen, dass dieser Mann, Vater ihres Sohnes Leonhard, ihr neues Glück in Leipzig zerstört und ihren Jungen entführt. Sie begibt sich auf Spurensuche in ihre hessische Heimat, die sie über Gelnhausen und Hanau bis nach Hochstadt führt und in deren Verlauf sie auf alte Bekannte, Freunde und Feinde sowie auf berühmte Persönlichkeiten ihrer Zeit trifft. Auch Frankfurt spielt eine Rolle. Ihre Reise führt sie schließlich nach Nordamerika. Auf dem fremden Kontinent wird Elisabeth mit der indianischen Kultur konfrontiert, die sie lernt zu lieben. Der europäische Eroberungsgeist kennt keine Grenzen. Elisabeth wird Zeugin eines Feldzuges gegen die Indianer und muss mit ansehen wie auch hier die Hexenverfolgung wütet. Als sie ihren Sohn endlich als einen der Akteure wiederfindet und Guido Emmes stellt, erkennt sie, dass Rache keine Genugtuung ist.Patrick Weber entwirft in Der Pfad des ewigen Feuers eine spannende hessische Familiensaga und Rachegeschichte um die junge Tuchhändlerin Elisabeth von Gettenbach. In seinen historischen Romanen wird Geschichte am Beispiel von Menschen aus Fleisch und Blut lebendig.Auch als E-Book erhältlich:ISBN 978-3-946112-39-612,99 € -
Mord an der Alteburg. Kriminalroman
12,90 € inkl. MwStEs fängt harmlos mit einem Vermissten an, dann wird nahe der Schinderhannes-Eiche ein Toter gefunden. So beginnt der spannende Kriminalroman aus dem Untertaunus. Kommissar Leichtfuß und sein Team stoßen bei ihren Recherchen auf Sagenhaftes.
4. Auflage 2018
Größe: 12.5 x 19 cm
Seiten: 176 -
… im Leben – … in life
12,00 € inkl. MwSt„… im Leben“ verorten sich die Autoren der Gedichte und Prosatexte dieses Buches. Sie sprechen Arabisch, Englisch, Hebräisch, Persisch und Deutsch. Keiner spricht die Muttersprache des anderen, und doch sprechen alle ein und dieselbe Sprache, wenn es darum geht, für die Schrecken des Krieges auf den Gemälden des Künstlers Karl Peifer Worte zu finden – teilweise vor dem Hintergrund eigener Fluchterfahrung. Die Worte der studentischen Autoren verbindet die universelle Sprache des Herzens, worum es im Leben, egal an welchem Ort, geht: einzig um Liebe und Menschlichkeit.
“…in life”, the authors of this book’s poems and prose find themselves reflected. They speak Arabic, English, Hebrew, Persian and German. None of them share a common native language, yet the language they speak is one and the same when it comes to finding words for the horrors of war, as portrayed in the artist Karl Peifer’s paintings, especially with some of the authors having their own escape experiences. The student authors’ words are connected by the universal language of the heart, which is what life everywhere is all about: only love and our humanity.
-
Des Zimmermanns Sohn. Von Blut und Wein
15,00 € inkl. MwStEin Blick ins römische Syrien vor 2000 Jahren: Dionysios der Weinhändler erfährt, dass Yesu von Nazareth Wasser zu Wein verwandelte. Und dass er im Schmelzkessel der kriegerischen Völker von Verzeihen und Liebe spricht …
Wer es vermag, Wasser in Wein zu verwandeln, vollbringt Wunder. Doch was bewirken diese Wunder in jemandem wie Dionysios, der seinen Handel treibt und das Leben genießt?
Mittels einfühlsamer Metaphorik zeigt Anthea Bischof in ihrer Novelle „Des Zimmermanns Sohn. Von Blut und Wein“ eine individuelle Suche nach Glück und Wohlstand, die unversehens zu Yesu führt.
Susanne Konrad –
Abgründe um die Liebe
Literatur und Malerei, das sind zwei schöpferische Schwestern, die einander ergänzen. So ist es in diesem farbig bebilderten Buch, in dem die Erzählungen von Christiane Widrowski mit den Gemälden von Brigitte Struif kombiniert werden. Widrowskis Texte sind selbst wie Bilder, es sind Miniaturen, die aber vom Potential ganze Romanstoffe beinhalten. Die titelgebende Kurzerzählung „Jedes Jahr ein Schmetterling“ handelt von einem alten Mann im Rollstuhl, der – hinter einem Haselstrauch versteckt – zwei ebenfalls ältere Frauen belauscht, die Freundinnen sind. Ganze Leben haben sie geteilt: Kindheit, Jugend, Mutterschaft, Großmutterschaft. Der Lauscher, der sich selbst als einsam und ungeliebt wahrnimmt, zerdrückt eine Träne. Doch mit seiner Trauer und seiner Angst vor dem Tod bleibt er allein. Die Schmetterlinge aber stehen für die Lebensjahre, in denen sich die Lebensschwestern immer wieder begegnet sind – bis zuletzt jetzt im Hospiz.
Viele Abgründe um die Liebe werden angesprochen, nicht nur Gedanken zum Lebensende, obwohl die meisten der Texte Liebesangelegenheiten jenseits der Lebensmitte zum Gegenstand haben. Scheidung, Enttäuschung, Betrug, Kindesmissbrauch, ja Mord werden thematisiert. Dabei sind manche dieser einunddreißig Geschichten in ihrer Kürze fast zu knapp für die Last der Thematik, zu kursorisch in ihrem Ausgang. Andere aber treffen das Verhältnis von Umfang und Aussage sehr gut. Besonders berührt hat mich die Kurzerzählung „Zurück ins Leben“: Ein Mann ist nach einem Schlaganfall lange bettlägerig. Kraft gibt ihm die Liebe seiner Frau. Wider Erwarten lernt er es mit viel Geduld, wieder aufzustehen und zu gehen. Das alles ist unsentimental erzählt, ausgewogen im Ton, und der Schluss fügt sich ins Ganze. Der Schluss ist wichtig bei solch kurzen Erzählungen. Für mich erscheint das Ende manchmal zu abrupt. Da wird zu viel zusammengefasst, mancher Gedanke übersprungen. Beispielsweise wird in „Umnachtet“ die hoffnungsspendende Begegnung eines Blinden mit einem Blindenhund in nur einem Satz abgehakt. Dies ist womöglich Absicht, die Pointe zum Schluss, doch empfinde ich die Themen als zu gehaltvoll, würde sie noch weiter ausschöpfen, vertiefen, auch radikalisieren wollen. Das liegt wohl nicht in der Intention der Autorin, die – wie ihre Kollegin mit Acryl auf Leinwand oder Papier – Bilder aus Worten malt. Diese Bilder sind farbig und flächig; sie leben von einem Grundton der Melancholie und der Hoffnung, je nach Ausprägung und Tendenz die Geschichte endet. Beides kann der Fall sein.
Ulrike Kern –
Ich bin überwältig von dem Inhalt und dem Zusammenspiel mit den ausdrucksstarken Bildern, die mir sehr gut gefallen. Ein stimmiges Werk. Mit ausgewählten Worten werden Gefühle und Stimmungen dargestellt. Sie lassen den Leser tief in die Geschichten eintauchen und teilhaben an den ergreifenden Erlebnissen der Protagonisten. Ein berührendes Buch.