Aleksandra Botic und Susanne Konrad
Am und im Fluss
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Vom Wagnis
mit den Traditionen zu brechen
Die kleine Bilija wächst in einer ländlichen Region Serbiens auf. Ihre Familie behütet sie sehr, stellt sie aber vor strenge Normvorgaben: Sie soll nicht unnötig zur Schule gehen, früh heiraten. Bilija erkämpft sich dennoch ihre Schulbildung an einer Handelsschule, anschließend studiert sie Wirtschaftslehre. Bei der Arbeit im Einzelhandel begegnet sie einem früheren Schulkameraden, der ihr schon immer viel bedeutet hat. Sie heiraten. Bilija baut ein Haus und gründet ein eigenes Unternehmen. Sie kämpft für den Erfolg und den Wohlstand ihrer Familie. Doch unter dem Einfluss des Jugoslawienkrieges wird das Glück erschüttert. Bilija emigriert nach Frankfurt, wo sie sich durchschlägt, um ihren Kindern die Ausbildung zu finanzieren. Dort entdeckt sie für sich die Malerei als Ausdrucksform und Lebensinhalt.
Die Arbeit an diesem Buch wurde mit einem Stipendium des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst gefördert.
Vom Wagnis
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Die kleine Bilija wächst in einer ländlichen Region Serbiens auf. Ihre Familie behütet sie sehr, stellt sie aber vor strenge Normvorgaben: Sie soll nicht unnötig zur Schule gehen, früh heiraten. Bilija erkämpft sich dennoch ihre Schulbildung an einer Handelsschule, anschließend studiert sie Wirtschaftslehre. Bei der Arbeit im Einzelhandel begegnet sie einem früheren Schulkameraden, der ihr schon immer viel bedeutet hat. Sie heiraten. Bilija baut ein Haus und gründet ein eigenes Unternehmen. Sie kämpft für den Erfolg und den Wohlstand ihrer Familie. Doch unter dem Einfluss des Jugoslawienkrieges wird das Glück erschüttert. Bilija emigriert nach Frankfurt, wo sie sich durchschlägt, um ihren Kindern die Ausbildung zu finanzieren. Dort entdeckt sie für sich die Malerei als Ausdrucksform und Lebensinhalt.
Die Arbeit an diesem Buch wurde mit einem Stipendium des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst gefördert.
Zusätzliche Informationen
Abmessungen | 12 × 19 cm |
---|---|
Auflage | |
Autor | Aleksandra Botic, Susanne Konrad |
ISBN | 9783946112792 |
Seiten | 415 |
Veröffentlicht | 13. Mai 2022 |
2 Bewertungen für Am und im Fluss
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An der Grenze zur konfessionellen Prosa zeugt dieses Werk von einer Literatur der Migration, der ungezwungenen Migration, die von der Annahme eingelullt wird, dass sie eines Tages in ihre Heimat zurückkehren werden und dass alles so sein wird wie zuvor.
Hier wird eine Vergangenheit beschrieben, die es weder in der zurückgelassenen noch in der gewählten Heimat mehr gibt, was sie wie ein Märchen und unglaublich nah erscheinen lässt.
Die Hauptfrage ist die Art und Bedeutung der Präsenz der Vergangenheit. Sie lebt, sie wurde tatsächlich wiederbelebt, und spiegelt sich im Alltag wider: durch Beschreibungen des Lebens, der Gegenwart, durch Begegnungen mit dem Neuen, Jetzigen.
Ein paralleles Leben in zwei Welten, das die meisten Migranten heute leben, lässt einen entspannten Umgang mit literarischen Themen zu, Leben und Tod sind nicht heilig, Identität wird nicht zerstört, sondern verändert, Emotionen sind nostalgisch, Vergleiche mit damals und jetzt werden in der Regel stärker betont.
Was die Migrationsliteratur noch auszeichnet, ist die Erzählung der Erfahrung, wenn sich die Grenzen der Welten verschmelzen. Und wir erkennen, dass es in dieser Literatur keine gerade Linie oder stilles Gewässer gibt, sondern es ein Gebiet voller feuriger Vulkane ist.
In neuen Migrationsromanen ist heute das Zielland, in das die Protagonisten ziehen, nicht mehr wie früher die alte Kolonialmetropole (London oder Paris), sondern einfache Orte, wo sich ein neues Zuhause findet, wie zum Beispiel eine Vorstadt, eine große Metropole, ein einsames Bergdorf oder ein Asylcamp.
Dies gilt insbesondere für Einwanderer, die auf der Suche nach einem besseren Leben sind und aus kriegsverarmten Ländern kommen. Aus dem Wunsch nach Änderung, wird dann die Frage, wo ich bin, was ich habe, was ich verloren habe und was mich erwartet.
Genau darüber schreiben Autoren aus unserem Frankfurter Kreis, Frau Botic und Frau Konrad.
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Die bewegende Geschichte einer Frau aus einem östlichen Land, die zunächst illegal nach Deutschland kam, um als Putzfrau Geld für die Ausbildung ihrer Kinder zu verdienen. Bilija, hinter der wir die Autorin des Buches Aleksandra Botic vermuten dürfen, schlägt sich tapfer durch und arbeitet sich die Hände wund für das Wohlergehen der fernen Familie. Erstaunlich, wie vielen hilfsbereiten Menschen sie im Frankfurter Raum dann doch begegnet. Ebenso erstaunlich, wie sie sich gegen Depression, Krankheit und moralische Anfechtungen immer wieder behauptet, vor sich die Bilder einer glücklichen Kindheit und einer großen Liebe. Diese Bilder holt sie aus ihrem Inneren hervor und eine ganz neue Geschichte, ein neues Leben als international anerkannte Malerin setzt ein. Was Bilija auszeichnet, sind ihr klarer Verstand und ihr großes Herz. Ja, es geht gut aus. Und märchenhafte Bilder enthält das Buch auch. Mehr sei nicht verraten.