Susanne Konrad
Walzer mit Mr. Spock
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Drei verletzte Frauen. Und die Liebe, die sie nicht gesucht haben.
Er ist sicher keine Romanze, der neue Erzählband von Susanne Konrad Walzer mit Mr. Spock. In klarem, trockenem Stil schreibt die Autorin über das Zueinanderfinden von Menschen unter Widrigkeiten wie Psychiatrieaufenthalten, Suchterkrankungen oder geistiger Behinderung – Erzählungen, die gesellschaftlich indoktrinierte Grenzen literarisch überschreiten, vielleicht gar überwinden.
PRESSE:
FRANKFURTER RUNDSCHAU vom 12. Februar 2020 „Keine Randfiguren“ von Paula Denker
In den Erzählungen von Susanne Konrad geht es um die Liebe und um die Frage, was wichtiger ist, die Konvention oder die Wahrhaftigkeit des Gefühls – auch jenseits gesellschaftlicher Schranken.
In der Erzählung „Martin in der Kammer“ verliebt sich eine junge Frau in den geistig behinderten Sohn ihrer Dienstherren. Zu diesem Text gibt es eine Übersetzung in einfache Sprache von Marianne Arndt, die ins Buch aufgenommen wird.
Die Erzählung „Annabelle und ihr wilder Stier“ handelt von der Liebe einer Studentin zu einem älteren sozialen Außenseiter.
In der titelgebenden Geschichte „Walzer mit Mr. Spock“ geht es um die Liebesbeziehung zwischen einer Psychiatriepatientin und ihrem Arzt.
Zusätzliche Informationen
Autor | Susanne Konrad |
---|---|
Verleger | edition federleicht |
ISBN | 978-3-946112-53-2 |
Seiten | 152 |
Veröffentlicht | 4. Februar 2020 |
Auflage | |
Cover | Foto: Gabriele Cuscino |
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Sylvia Schmieder –
Mich hat die Erzählung „Martin in der Kammer“ besonders berührt, die von der Liebe zwischen einer jungen Frau und einem behinderten Mann erzählt, der von seiner Familie in einer Kammer vor der Welt versteckt wird. Ich bin selbst in den Siebzigerjahren aufgewachsen und kenne den damaligen Umgang – oder besser Nichtumgang – mit Behinderten. Auch die anderen Geschichten sind etwas Besonderes, in ihrer klaren, direkten, aber immer einfühlsamen Sprache, ihrem harten Realismus, der aber nie auf Mitgefühl verzichtet.
Rebekka –
Mir gefällt, dass so offen erzählt wird und dass ohne Scham und Rückhalt Gefühle deutlich werden, die für den ein oder anderen ein ganz neues Erlebnis sind.
Verena Schneidewindt –
Susanne Konrad erzählt nicht nur, sondern durch ihre Texte entstehen Welten im Kopf! Gratulation an die Autorin für das gelungene Werk!
Birgit Singh-Heinike –
„Walzer mit Mr. Spock“ von Susanne Konrad
Jede der drei Erzählungen in dem Buch hat mich so gefesselt, dass ich Walzer mit Mr. Spock erst aus der Hand legen konnte, nachdem ich die jeweilige Erzählung durchlebt habe. Wie wunderbar, dass jede Erzählung zu einem „guten“ Ende führt!
„Gut“, weil das Unglaubliche geschieht: Die „Behinderung“ siegt!
Menschen, die nicht behindert, ausgeschlossen oder ausgegrenzt sind, nehmen den gesellschaftlichen Kampf für ihre Liebe zu einem behinderten oder ausgegrenzten Menschen auf. Durch ihre Kraft, begründet auf die Liebe, machen sie das scheinbar Unmögliche gesellschaftsfähig. Die Verbindungen zwischen behinderten oder ausgegrenzten und normalen Menschen finden einen Weg, sich innerhalb der Gesellschaft zu etablieren.
Die Erzählungen machen Mut, sie sind ein Lichtstrahl hin zu einer Gesellschaft, in der wahrhafte Vielfalt möglich ist.
Die Sprache der Autorin ist deutlich, klar, prägnant und voller Empathie.
Wie schön, dass die Aussage des Buches ergänzt wird durch die Übersetzung der letzten Erzählung in einfache Sprache!
Petra Seitzmayer –
Der Erzählband von Susanne Konrad „Walzer mit Mr. Spock“ besteht aus drei Erzählungen, die von der Liebe handeln. Wie viele Geschichten gibt es über die Liebe? Und auch ich dachte, es wird das Übliche sein. Wie überrascht war ich dann.
Die erste Erzählung handelt von Regine Rogge, die sich in der Psychiatrie in ihren Arzt verliebt. Die zweite von der jungen Studentin Annabelle, die sich für einen viel älteren Suchtkranken entscheidet und schließlich die junge Hausangestellte, die ihre große Liebe zu dem behinderten Sohn des Hauses entdeckt.
Alles untypische Liebesbeziehungen, die von Susanne Konrad eher unromantisch und nüchtern dargestellt werden. Aber dadurch werden sie gerade real und authentisch. Ja, es gibt sie, diese ungewöhnlichen Liebesbeziehungen. Und was zeigen sie? Dass es für die Liebe keine Regeln und keine Muster gibt, kein Richtig oder Falsch. Liebe ist wie sie ist, bedingungslos, ohne ein Wenn und Aber. Und das ist gut so. Denn daraus schöpfen wir unsere Kraft, überstehen Krisen.
Und Susanne Konrad zeigt auch, dass man die Liebe anderer nicht bewerten darf. Jeder hat das Recht, seine Liebe so zu leben, wie er möchte. Das erfordert Toleranz.
In jedem Fall ist Walzer mit Mr. Spock ein Lesevergnügen mit Tiefgang und absolut empfehlenswert.
Nadja Bauernfeind –
Mir gefällt das Thema der drei Erzählungen, wie mutig die Protagonisten aufeinander zugehen, obwohl sie aus ganz unterschiedlichen Zusammenhängen kommen und es ist sehr zart beschrieben. Besonders gefallen hat mir die Welt von der Musikerin Regine Rogge in der ersten Erzählung WALZER MIT MR SPOCK. Wir würden ihr Denken und Fühlen vielleicht als „abgedreht“ empfinden, aber Frau Konrad hat es wunderbar und nachvollziehbar beschrieben.
Andreas Polz –
„Walzer mit Mr. Spock“: Für mich – einen, der wohl so ganz langsam zum Lesen findet – eine schöne Geschichte, obwohl ja eigentlich ein unkonventionelles und anspruchsvolles Thema angesprochen wird.
Monika Carbe –
Sinnlich und genau – die Beschreibung der Figuren und die Handlung. Es ist ein Vergnügen, die Erzählungen zu lesen.